Ostern beginnt mit dem Entzünden der Osterkerze ganz früh am Ostermorgen.
Eine kleine Flamme breitet ihr Licht aus in der dämmrigen Kirche.
Begleitet vom Wechselgesang zwischen Liturgin und Gemeinde: Christ unser Licht – Gelobt sei Gott“, wird die neue Kerze zu ihrem Platz auf dem nur für sie bestimmten Leuchter zwischen Altar und Taufstein getragen.
Wie schön sie ist.
Groß, damit sie nicht übersehen werden kann, und damit sie uns ein ganzes Jahr lang in den Gottesdiensten begleiten kann.
Geschmückt mit Symbolen, die uns von Tod und Auferstehung erzählen.
In diesem Jahr: ein goldenes Kreuz mit leuchtendem Sonnenaufgang.
Wie gut passt da der Liedtext von Jörg Zink:
„Wir stehen im Morgen.
Aus Gott ein Schein durchblitzt alle Gräber.
Es bricht ein Stein.
Erstanden ist Christus. Ein Tanz setzt ein. Halleluja!“
Möge ihr Licht uns leuchten, gerade in diesen Zeiten, bis in die dunkelsten Ecken.
Die Osternacht endet mit einem gemeinsamen Frühstück.